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- Übersicht
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Allergie - Begriffserklärung-
Sofortreaktion
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Antigen
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Behandlungmöglichkeiten
Stichworte: Heuschnupfen, Neurodermitis, allergisches Asthma, Eigenblutbehandlung, Desensibilisierung, Hyposensibilisierung, Bioresonanz, Radionik, Biokybernetik, Energiestäbchen-
- ALLERGIE
- BEGRIFFSERKLÄRUNG
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griechisch allos = anders-
griechisch ergon = Verrichtung, Arbeit
- Unter Allergie versteht man eine veränderte
Reaktionsfähigkeit des Immunsystems gegenüber
körperfremden Substanzen, die als sog. Allergene erkannt
werden.
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Diese spezifische Veränderung der Reaktionsfähigkeit kann
erworben oder angeboren sein.
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Die veränderte Reaktionsfähigkeit geschieht in Form einer
Überempfindlichkeitsreaktion, einer überschießenden
Reaktion also eine, über die reine Vertreibung des
Fremdstoffes hinausgehende, Abwehrreaktion - wobei körpereigenes
Gewebe geschädigt wird.
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- COOMBS und GELL beschreiben vier unterschiedliche
Typen von Überempfindlichkeitsreaktionen.
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In der Praxis werden auch Mischformen dieser Typen beobachtet.
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Die ersten drei Typen werden von Antikörpern (
Glykoproteine = Zucker-Eiweiß-Verbindungen, die zur Gruppe der
Gammaglobuline gehören, und welche als mögliche Antwort
des Immunsystems auf einen Feind, von den B-Lymphozyten und
Plasmazellen in großer Menge gebildet werden) vermittelt.
Die Typ IV-Allergie ist in erster Linie zellvermittelt
(T-Lymphozyten und Makrophagen).
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- BEGRIFFSERKLÄRUNG ANTIGEN HAPTEN
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griechisch: anti = gegen , griechisch: gennan = erzeugen ,
Abkürzung = Ag
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Ein Antigen ist eine Substanz, die vom Körper als fremd
erkannt wird und damit eine Abwehrreaktion auslösen kann.
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Hapten = griechisch : aptein = haften
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Von einem Hapten spricht man in der Allergologie, als von
einer meist kleinen (niedermolekularen) Substanz, mit der der
Organismus zuvor noch nicht in Kontakt gekommen ist, und welche sich
durch Anheften an eine größere (höhermolekulare)
Substanz, einem sog. Carrier (meist Eiweiße), zum Vollantigen
entwickelt und damit eine Abwehrreaktion auslöst.
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- Die Reaktion vom Typ I oder die Immunglobulin E-
vermittelte- Sofortreaktion
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Diese Reaktionsform wird landläufig als Allergie bezeichnet.Sie
zeichnet sich durch eine sofortige allergische Reaktion aus, die
unmittelbar nach dem Kontakt mit dem Antigen (jetzt Allergen
genannt) auftritt. Der Begriff Allergie wurde erstmals von
Pirquet (Clemens, Freiherr von P..Wien 1874-1929) im
Jahre 1906 geprägt.
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Bei diesen Reaktionen werden IgE-sensibilisierte Mastzellen -
(die Oberflächenrezeptoren haben IgE gebunden)- bei der
Konfrontation mit dem Antigen - ( es kommt hierbei zu einer sog.
Kreuzvernetzung von IgE)- zu einer Freisetzung
(Degranulation) von Vermittlerstoffen aus der Mastzelle
veranlasst. Dadurch werden die typischen Erscheinungen ausgelöst
.
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Rötung
der Haut, Gefäßerweiterungen, Anschwellung
von Haut und Schleimhäuten, Ödembildung , Juckreiz,
Brennen, Hitzewellen, Nasenlaufen, Tränen der Augen,
Hustenreiz, Verengung der Atemwege, beim sog.anaphylaktischen Schock
kommt es zu einer lebenbedrohlichen
Situation.
- Die Abbildung stellt eine Mastzelle dar , mit
angehefteten Immunglobulin- E- Molekülen und deren Vernetzung
durch den Allergenkontakt. Die Vermittlerstoffe werden ausgeschüttet
und werden über das Blut wirksam.
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- Zu den typischen Erkrankungen, die IgE vermittelt werden
zählen z.B. Heuschnupfen (Rhinitis allergica),
allergisches Asthma, Nahrungsmittelalllergie,
Neurodermitis (keine reine Typ I), Medikamentenallergie
u.v.m.
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- Wie bekommt man nun eine Allergie vom Typ I ?
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Ein Mensch, der eine angeborene Bereitschaft zeigt, Allergien vom
Typ I zu entwickeln wird Atopiker genannt. Der Begriff Atopie
wurde 1923 von Coca und Cooke verwendet und bezeichnete damals
die klinischen Symptome von Asthma, Ekzem, Heufieber und
Nesselsucht.
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Sind beide Elternteile eines Kindes allergisch , so besteht eine
Wahrscheinlichkeit von 50%, dass das Kind ebenfalls eine Allergie
entwickelt. Mit nur einem allergischen Elterteil liegt die
Wahrscheinlichkeit noch bei 30%. Als Risikofaktoren zur Entwicklung
einer Typ I -Allergie gelten ein hoher IgE-Spiegel im Blut,
die elterlichen Voraussetzungen und in hohem Maße die
Umwelt-und Ernährungsbedingungen.Wesentlich ist
die Exposition betreffs der Antigene, d.h. wie stark ist ein
Mensch dem Antigen (Allergen) ausgesetzt.Bei den Blütenpollen
beträgt die Menge, der ein Mensch im Laufe eines Jahres
ausgesetzt ist nur ein millionstel Gramm, also eine sehr
niedrige Dosis, die immerhin rund 15% der Bevölkerung
starke Beschwerden beschert. Neben der Exposition spielen chronische
Erkrankungen , sowie Virusinfekte und parasitäre Erkrankungen
eine erhebliche Rolle, plötzlich allergisch zu reagieren. Die
allgemeine Allergieneigung scheint an bestimmte Antigene gebunden zu
sein z.B. HLA-B8. Ein Kausalzusammenhang mit der Entwicklung von
Atopie scheint ein Defizit in der T-Zellpopulation (vor allem
T-Suppressorzellen) zu sein.Interessant ist in diesem Zusammenhang,
dass brustgestillte Säuglinge seltener Ekzeme entwickeln, es
besteht dabei eine Korrelation zwischen IgE-Spiegel und
T-Suppressorzellen.Wenn in der Säuglingszeit zu früh
abgestillt wird, vermindert sich die T-Suppressorzellenzahl und als
Ausgleich erhöht sich IgE. Man bedenke aber, dass auch
allergisierende Stoffe mit der Muttermilch dem Kinde zugeführt
werden können, dass somit die gesunde Lebensweise der Mutter
eine wichtige Rolle spielt.
Behandlungsmöglichkeiten Im akuten
lebensbedrohlichen Notfall, anaphylaktischer Schock, sind
dringend intensiv-medizinische Maßnahmen erforderlich. So
etwa : Adrenalininjektion,Cortisongabe,Antihistaminika,Einweisung
auf die Intensivstation etc.
Bei oft milder verlaufenden
Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelempfindlichkeiten haben
sich auch Behandlungsmethoden aus der sog. Naturheilmedizin
bewährt. Desensibilisierung mit Eigenblut: Eine
besondere Form der Eigenblutbehandlung besteht in der Anwendung
einer höheren Verdünnung und Potenzierung des
Eigenblutes mit einem zuvor ausgetesteten homöopathischen
Aktivator. In der Behandlung wird dann meist nur eine äußerst
geringe Menge dieses Gemisches (Quaddel) gespritzt. Desweiteren
kommen zusätzlich Anwendungen aus den Bioresonanzverfahren
und der sog.kybernetischen Medizin (Steuerungsmedizin) in Frage.
Mit diesen Methoden ist es möglich, die schädlichen
Schwingungen der betreffenden Nahrungsmittel umzudrehen oder zu
entfernen und die Nahrungsmiitel fü einen Zeitraum von etwa
24 Std. wieder verträglicher zu machen oder die Überreaktion
des Körpers zu normalisieren, indem die umgekehrten
(invertierten) Schwingungen dem Körper zurückgeführt
werden.
Neben der anfänglich strengen Meidung der
unverträglichen Nahrungsmittel und Nahrungsmittelzusätze
werden dann bei fortgeschrittener Behandlung immer mehr
Nahrungsmittel wieder vertragen. Besonders zu Beginn der
Wiedereinführung früher unverträglicher Nahrung
ist eine Kontrolle durch den Therapeuten notwendig, da nach
Enthaltsamkeit von den betreffenden Nahrungsmitteln nun bei noch
nicht vollkommener Desensibilisierung starke Reaktionen auftreten
können. Eine weitere Methode ist die sog.
Hyposensibilisierung. Hierbei werden hochverdünnte
Gemische oder auch Einzelallergenverdünnungen in immer
stärker werdender Konzentration gespritzt. Hier ist eine
strengste und fachkompetente Aufsicht nötig, damit es nicht
zu ungewollt starken Reaktionen kommt. Erfahrungsgemäß
ist diese Methode etwas langwieriger, aber durchaus auch
erfolgversprechend. |
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[ Zentrum
für Energetische Naturheilverfahren - Pipudden - 93090 Arjeplog
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